Haus am See

Der luftige und transparente Neubau eines Wohnhauses bildet in seiner Form und Struktur einen Kontrast zu den Denkmalen auf dem Grundstück. Durch seine Ausrichtung bildet er einen zusammen mit den alten Gebäuden einen hofähnlichen Innenraum. Dieser lädt zum Verweilen ein und bietet einen außergewöhnlichen Rahmen.

Die flachen Neubaukörper, die auf baumartigen Stelzen stehen, ermöglichen den freien Blick über die denkmalgeschützten Terrassen zum Jungfernsee. Es ist ein Anliegen des Konzeptes, den alten Baumbestand zu erhalten. Aus diesem Grund ist die Lage der Baukörper so gewählt, dass keine Bäume gefällt werden müssen. Ein Baum ist daher auch in ein kleines Atrium innerhalb des Gebäudes integriert.

Eine Versiegelung des Grundstücks findet nicht statt. Jeweils vier der baumartigen Stützen tragen ihre Lasten in kleine Punktfundamente ab. Das Wohngebäude gliedert sich in 2 Baukörper, die als Scharnier einen zentralen gemeinsamen Erschließungskern haben.

Die vorhandene Uferbefestigung aus Beton und Mauerwerk wird rückgebaut, das Ufer wird renaturiert. Am Ufer wird eine Schwimmsteganlage mit Bootsanlegestelle errichtet.

STANDORT:
Potsdam

BAUHERR:
Privat

PLANUNG:
2014-2017

REALISIERUNG:
ab 2017

NUTZFLÄCHE:
480 m²

LEISTUNGSPHASEN:
1-9

PROJEKTTEAM:
mit Christina Eigendorf, Natalia Szwedowska, Javier Sanjurjo, Mejo C. Joy, Carolina Botrán R.-Rey, David Nicolas Gaar

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